Bezirke
Navigation:
am 2. Oktober 2017

Die Chillout-Zone am Feilplatz ist endlich fertig!

Markus Pilgerstorfer - Wir sind drangeblieben und endlich ist sie fertig: Nach über 2 Jahren wurde vor wenigen Tagen die Chillout-Zone am Feilplatz fertiggestellt. Damit gibt es dort endlich einen konsumzwangfreien Raum wo sich Jugendliche treffen können.

Jugendliche brauchen für ihre Entwicklung Freiraum. Gleichzeitig wollen sie dabei auch von der Gesellschaft wahrgenommen werden. Ein entsprechender Ort fehlte dafür bisher im Osten von Penzing. Am Feilplatz, gleich beim rückwärtigen Ausgang der U3-Station Hütteldorfer Straße, ist es nun endlich soweit: ab sofort gibt es eine Chillout-Zone!

Der Wunsch nach eigenem Raum


Regelmäßig treffen sich unsere Vertreter_innen mit den Verantwortlichen der Offenen Jugendarbeit im Bezirk. Bei diesen Treffen erfahren wir Aktuelles über deren äußerst wichtige Arbeit, aktuelle Problemfelder und Wünsche der Jugendlichen werden besprochen. Im Frühjahr 2015 hörten wir über von dem bereits lang bestehenden Wunsch der Jugendlichen nach einer Chillout-Zone; Einem Ort an dem sie sich einerseits zurückziehen können, der „ihr Bereich“ ist – aber andererseits von den Erwachsenen auch gesehen werden. Elisabeth Holzer, unsere damalige Klubobfrau, stellte daraufhin einen Antrag für eine solche Zone. 

Der passende Ort


Anfangs galt es eine passende Stelle für die Zone zu finden. Die befragten Jugendlichen wünschten sich einen konsumzwangfreien Platz an einem öffentlichen Ort. Wir Grüne Penzing schlugen den Feilplatz und den Bereich vor der Körnerkaserne auf der Hütteldorfer Straße vor. Aufgrund fehlender sozialer Kontrolle kam zweitgenannter Ort nicht in Frage, und so fiel die Wahl auf den Feilplatz. Aufgrund der überschaubaren Frequenz dieses Platzes haben die Jugendlichen dort ihre gewünschte Ruhe und finden dennoch von den Erwachsenen Beachtung.

Kritik an der langen Entstehungsdauer


Gut Ding braucht Weile. In diesem konkreten Fall vergingen von der Antragstellung im Juni 2015 bis zur Errichtung der Chillout-Zone im September 2017 mehr als 2 Jahre. Der lange Umsetzungszeitraum lässt ineffiziente Handlungsabläufe vermuten, was besonders in diesem Fall schade ist. Gerade bei den Anliegen von Jugendlichen ist rasches Handeln erforderlich da sich Lebenssituation, Bedürfnisse und Empfinden innerhalb weniger Monate ändern können.