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am 24. August

Verkehrsberuhigte Wohngebiete statt gefährlicher Schleichwege

Kilian Stark - Auf der Cumberlandstraße wird zu schnell gefahren – bei der Messung 2016 hielten sich weniger als 13% an die Geschwindigkeitsgrenze, es ist an der Zeit, das zu ändern.

Die Cumberlandstraße ist Teil einer 30er Zone und sollte als Wohngebiet und Schulstandort eigentlich verkehrsberuhigt sein. Doch ein Straßenschild allein reicht nicht um den Verkehr einzubremsen. Viele nehmen den Abschneider über den Schulweg um sich Ampeln und Stau zu ersparen, Geschwindigkeiten von 85km/h und mehr wurden gemessen. Seit Jahren ist das der Bezirksvorsteherin bekannt, unternommen wurde bisher nichts, Beschwerden werden mit Beschwichtigungen abgetan. 

 

Durchzugsverkehr und Schleichweg


Der Durchzugsverkehr, der das größte Problem darstellt, muss eingeschränkt werden, damit die Straße sicherer und ruhiger wird. So sieht es eigentlich auch das 2015 im Gemeinderat beschlossene Fachkonzept Verkehr vor - doch findet dieses in Penzing bisher kaum Anwendung.

 

Der Auftrag


Pläne und Ideen dafür liegen auf dem Tisch, doch eine Verkehrsberuhigung kommt für die Bezirksvorstehung nicht in Frage. Selbst mit kleinen Verbesserungen soll gewartet werden, bis irgendwann das Bauprojekt Ecke Diesterweggasse umgesetzt wird.

Wir Grüne Penzing fordern: Den Schleichweg jetzt unterbinden! Der Schulweg für hunderte Kinder ist zu unsicher, um länger zu warten. 



​2016 hat der Bezirk eine Geschwindkeitsanzeige aufstellen lassen. Sinn dahinter: durch die Anzeige der Geschwindigkeit soll der Verkehr verlangsamt werden. Doch das Gerät zeichnet auch auf und förderte so die Erkenntnis zutage:

87% der Fahrzeuge halten sich nicht an die Geschwindkeitsbegrenzung. 

Ein Skandal der aus unserer Sicht nicht ohne Konsequenzen bleiben kann, doch seit 2016 ist nichts passiert. 

Wir fordern:

Durchzugsverkehr raus aus dem Wohngebiet. JETZT!