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am 8. März

Neugestaltung und Erweiterung des Reinlparks

Markus Pilgerstorfer - Der Reinlpark gehört zu den am stärksten frequentierten Parks im Bezirk. Er ist die einzige Grünfläche im dicht besiedelten Ostteil Penzings. Leider ist der Park mittlerweile in die Jahre gekommen und braucht dringend eine Neugestaltung. Für diese fordern wir einen umfassenden Bürger*innenbeteiligungsprozess.

Im Zuge der Planungsarbeiten setzen wir uns auch weiterhin für unsere langjährige Forderung - eine Parkerweiterung - ein. Auch muss der Reinlpark für Mädchen attraktiver gestalten werden, was er derzeit nicht ist, wie man an der Dominanz männlicher Jugendlicher im Park leicht erkennen kann. 

Bürger*innenbeteiligungsprozess zur Neugestaltung

Immer mehr Eltern, Kinder, Jugendliche und (Kindergarten-)pädagog*innen klagen über die Zustände im Park. Kaum Grün, eine oft kaputte und abstoßende mobile WC-Anlage, zu viele Tauben, wenig Platz und Müllberge sind nur einige Probleme die häufig genannt werden. Deshalb brachten wir bereits im Herbst 2019 einige Anträge mit Verbesserungsvorschlägen in die Bezirksvertretungssitzung ein. 

Der von vielen Seiten gewünschte, und von uns beantragte Tischtennistisch wird demnächst im Park aufgestellt. Allen voran steht jedoch die Forderung, die Besucher*innen und Anrainer*innen wesentlich bei der Neugestaltung mitreden zu lassen. Die Gebietsbetreuung erarbeitet derzeit ein Konzept für ein Beteiligungsverfahren. Wir machen Druck, damit die Befragungen noch heuer im Sommer starten. Darüber hinaus lassen wir Folgendes prüfen:

  • Öffnung der verschlossenen Zauneingänge hinter dem Basketballkäfig
  • Entfernung der kleinen Begrenzungszäune vor den Büschen, um Raum zu gewinnen
  • Verstärkung einer tierschutzgerechten Taubenabwehr
  • Aufstellung einer barrierefreien, geruchsneutralen und chemiefreien Öklo-Miettoilette anstelle des herkömmlichen Mobil-WCs
  • Vorziehung des eingebuchteten Osteingang bei der Reinlgasse bis zum Gehsteig
  • Montage von weiteren Müllsammelbehältern

Parkerweiterung zur Gurkgasse und Goldschlagstraße

Bereits seit vielen Jahren fordern wir im Bezirksparlament die Erweiterung des Parks. Der Nutzungsdruck war immer schon hoch, die durch die Klimakrise hervorgerufene Hitze in den langen Sommern führen mittlerweile zu unzumutbaren Zuständen. Der Park befindet sich in einem in den Sommermonaten sehr heißen Teil Penzings. Es gibt keinen Platz mehr zum freien und unbekümmerten Spielen. Die Kinder und Jugendlichen laufen deswegen immer öfter auf die angrenzenden Straßen - oft ohne auf den Verkehr zu achten. Eine Parkneugestaltung bietet die einmalige Gelegenheit, die Situation zu verbessern und den Park endlich hin zur Gurkgasse und zur Goldschlagstraße zu erweitern. Mit einer Vergrößerung gäbe es:

  • mehr Grün und weniger Verkehr = mehr Lebensqualität und Sicherheit
  • einen Erholungsraum vor der Haustüre, gerade für all jene die sich keine teuren Reisen leisten können
  • Platz, um gefahrlos Spielen und Herumtollen zu können

Attraktivierung für Mädchen

Generell verbringen Mädchen ab dem Jugendalter weniger Zeit in den Parks als Burschen. Im Reinlpark ist dieses Ungleichverhältnis aber besonders auffällig. In keiner anderen öffentlichen Freizeitanlage im Bezirk gibt es so viel mehr Besucher als Besucherinnen. Durch eine gezielte Neugestaltung und Erweiterung muss es gelingen, dass Mädchen sich künftig mehr Raum im Reinlpark nehmen können. Unter anderem auch, um so gesundheitlichen Nachteilen vorzubeugen, die zu wenig Bewegung mit sich bringt. Wir setzen uns deshalb dementsprechend ein für:

  • mehr Rückzugsorte im Park, aber dabei für gute Sichtachsen ohne „dunklen Ecken“
  • eine bessere Ausleuchtung der einzelnen Parkteile
  • mehr separate Spielzeit für Mädchen im Ballspielkäfig
  • eine saubere Toilettenanlage 

Habt auch ihr weitere Vorschläge wie wir den Reinlpark zu einer  grünen Wohlfühloase in der Nachbarschaft gestalten können?


Schreibt uns an penzing@gruene.at

Osteingang Reinlpark