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am 5. November 2019

Was passiert am Areal der Theoder-Körner-Kaserne?

Silke Baron - Die Arbeiten am rund 4 Hektar großen Areal nördlich und nordwestlich des großen Kasernengebäudes haben kürzlich begonnen. Viele Menschen wundern sich nun, was hinter den Mauern gerade passiert. Entstehen hier Wohnhäuser oder etwa ein neuer Park? Beides ist richtig: es entstehen Wohnungen UND ein neuer Park!

Nachdem der rund 4 Hektar große Teil des Kasernenareals 2015 von der Republik Österreich an den Höchstbieter, die Immo Consulting-Company, verkauft worden war, wurden bereits wenige Monate später die AnrainerInnen in einem BürgerInnenbeteiligungsprozess zu ihren Wünschen zur Zukunft des Areals befragt. Die Ergebnisse der Befragungen boten die Grundlage für das erarbeitete Widmungsansuchen. Im Februar 2018 wurde im Gemeinderat die Flächenwidmung beschlossen.

Das Ergebnis des Partizipationsprozesses ist eine durchwegs gelungene kooperative Planung durch den hohen Deckungsgrad der BürgerInnenwünsche und des Bauprojekts was Grünraum, Erhalt eines großen Teils des Altbaumbestands und öffentliche Durchwegung anbelangt. Die gewünschte Verbindung zum Ordeltpark wird umgesetzt werden sowie die angeregte Verkehrsberuhigung in der Spallartgasse.
Rund 15000m2 werde als öffentlicher Park gestaltet. Die Errichtung eines Kindergartens und die für die Nahversorgung geeigneten Erdgeschoßflächen der neu errichteten Bauten sind in Zukunft für alle GrätzelbewohnerInnen von Vorteil.

Durch den von den Grünen angeregten städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt Wien und dem Immobilienentwickler konnte nicht nur gesichert werden, dass rund zwei Drittel der Wohnungen, das sind rund 60.000m2 Bruttogeschoßfläche, geförderte Wohnungen sein werden. Der neue Stadtteil wird auch mit seiner öffentlichen parkartigen Durchwegung und der verkehrsberuhigten Spallartgasse das Grätzel beleben und positiv zur Stadtentwicklung beitragen.