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am 24. Februar

Das Grüne Tierschutzforum stellt sich vor und lädt zum Filmabend

Silke Baron - Auf Initiative der Grünen Leopoldstädter Bezirksrätin Cosma Stöger trafen sich vergangenes Jahr engagierte TierschützerInnen, darunter auch ich, um sich auszutauschen. Schnell waren wir uns einig: wir wollen innerhalb der Grünen ein neues Forum etablieren, eine Netzwerkorganisation für Tierschutzaktive, um dieses Grundanliegen der Partei wieder verstärkt in den Fokus zu rücken.

Vorrangiges Ziel ist es, innerhalb und außerhalb der Grünen Partei Aufklärungsarbeit zu leisten und tierschutzpolitische Maßnahmen zu erkämpfen.

So fanden zur Gründung des Grünen Tierschutzforums im Dezember 2018 unterschiedlichste Menschen zusammen deren Intentionen und Interessen durchaus vielfältig sind: Ob Haustier, Nutztier oder Wildtier, jede Kreatur findet Beachtung. Tierschutz ist ein emotionales, sensibles und oft auch polarisierendes Thema. Es ist fast unmöglich gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen die alle Menschen zufrieden stellen, Kompromissbereitschaft ist hier unverzichtbar.

​Derzeit bearbeitet das Tierschutzforum vorrangig die Themen Maulkorbpflicht, Pferde in Wien und das Beschaffungswesen der Stadt Wien betreffend Bio-Nahrungsmittel für öffentliche Einrichtungen.​


Gesunde und ökologisch erzeugte Nahrungsmittel im Fokus

Längst ist gesunde und fleischreduzierte Ernährung kein Exotenthema mehr und biologische Erzeugnisse sind nicht länger Nischenprodukte, die bestenfalls in innerstädtischen Bezirken Absatz finden und mit dem Stempel „zu teuer“ oder „Bio-Schmäh“ keine Zukunft haben. Kopenhagen ist Vorreiter in Sachen Bioqualität für Nahrungsmittel in öffentlichen Einrichtungen, das Konzept der dänischen Hauptstadt sollte auch für Wien Vorbildwirkung haben. Im Fokus stehen neben der schrittweisen Erhöhung des Anteils biologisch erzeugter Lebensmittel auch Regionalität und Kostenneutralität gegenüber dem Status quo. Die Stadt Wien mit ihrem hohen Anteil an Bio-Landwirtschaft sollte die Erfüllung dieser Kriterien leicht möglich machen.​


Gesteigerte Wertschätzung von Lebensmitteln bedeutet auch mehr Achtung vor Tieren

​​Es formiert sich immer stärkerer Widerstand gegen die Wegwerfmentalität und die Bedingungen der Massentierhaltung der letzten Jahrzehnte. Initiativen zur Verwendung von abgelaufenen Nahrungsmitteln und Food Coops gründen sich fast im Wochentakt, sogenannte Fairteiler-Kühlschränke erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit. Es tut sich was in den Köpfen der Leute, und das ist gut so. Eine sich verändernde Einstellung zum eigenen Konsumverhalten verändert letztendlich auch die Lebensbedingungen von Tieren zum Positiven. Ein Teil des Grünen Tierschutzforums legt seinen Schwerpunkt heuer gänzlich auf Ernährung. Eine erste Veranstaltung dazu findet bereits im März statt.​


In der Kantine 14 der Sargfabrik zeigen wir am 19. März um 18:30 Uhr den Dokumentarfilm "The End of Meat". Hier geht es zum Trailer

Anschließend diskutieren wir das Thema Nutztiere und Fleischkonsum in Gegenwart und Zukunft mit den Expertinnen Mag.a Martina Pluda von VIER PFOTEN ÖSTERREICH und Cosma Stöger vom Grünen Tierschutzforum.

Ein kleines Buffet mit veganen Snacks und Getränken, darunter auch veganer Käse – „Vegaggio“ genannt – von Robert Hipfinger, steht für Euch bereit.

​Der Eintritt ist frei!
Bitte kommt pünktlich damit wir den Film zeitgerecht starten können!​