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Franz Safar

Aktivist*in
„Für mich ist jeder Liter verbranntes Erdöl schlimmer als ein Quadratmeter verbrannter Wald“
Franz Safar
Thematische Schwerpunkte
  • Energie
  • Umwelt
  • Soziales
Biografisches
  • geboren in Baden bei Wien
  • HTL Mödling Fachrichtung Nachrichtentechnik
  • zwölf Jahre Entwicklung von Hardware und Software für die professionelle Studiotechnik in Rundfunkanstalten bei einem großen Konzern
  • berufsbegleitender Lehrgang an der WU Wien
  • zwölf Jahre Marketing und Business Development für verschiedene Geschäftsbereiche des Konzerns
  • neun Jahre Prozess-management und
    IT-Serviecemanagement
  • Lehramtsstudium
    für Informatik und Physik
  • Unterrichtstätigkeit aus ideologischen Gründen beendet
  • eineinhalb Jahre organisatorische Tätigkeiten für einen gemeinnützigen Verein im Bereich Biodiversität
  • ein Jahr Software Entwicklung im Bereich Veranstaltungsmanagement für große Veranstaltungsstätten und Orchester


Erdöl steht hier als Stellvertreter für alle Arten fossiler Brennstoffe.

Jedes Jahr gibt es viele aufgeregte Berichte über Waldbrände. Versucht euch mal vorzustellen, es würde mit dem gleichen Enthusiasmus über das Erdöl berichtet, das in jeder Sekunde auf der ganzen Welt andauernd verbrannt wird. Dabei stecken in einem Liter Erdöl viele Quadratmeter Wald, der vor hunderten Millionen Jahren gewachsen ist. Während beim brennenden Wald das CO2 , das bei der Verbrennung frei geworden ist, innerhalb der nächsten Jahrzehnte wieder gebunden wird, sofern man den Wald nachwachsen lässt, ist das beim Erdöl innerhalb der nächsten Jahrmillionen nicht wieder gut zu machen!

Das Wichtigste ist für mich der bewusste Umgang mit jeder Form von Energie, denn Energie brauchen wir. Meine Priorität ist, Erdöl und alle anderen fossilen Energieträger soweit als möglich durch umweltverträgliche Energiegewinnung und Nutzung zu ersetzen​.

So wichtig die CO2 ​Reduktion mittel- und langfristig ist, ohne zusätzliche kurzfristige Reduktion von Methan und Stickoxiden werden wir die Klimakatastrophe nicht verhindern können. Der größte Hebel den wir hier haben ist die Reduktion der Rinderzucht. Das gleiche gilt aber auch für alle anderen Wiederkäuer wie z.B Schafe, Ziegen oder Rotwild.​ Seit ich weiß, dass die Klimawirksamkeit von Käse größer ist als von Schweinefleisch oder Geflügel, versuche ich nicht nur auf Fleisch zu verzichten sondern auch auf alle Milchprodukte was mir beim Käse zugegebenermaßen wahnsinnig schwer fällt. Aber ich sage mir dann, jede Reduktion zählt, auch wenn sie nicht gleich auf Null ist.

Gemäß den Zitat von Mahatma Gandhi: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt.“ liegt es an jeder und jedem einzelnen von uns etwas zu ändern und dafür werden wir in den nächsten Jahren noch viel Kreativität brauchen. Aber wie Einstein schon sagte: „Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat.“

Während ich eher der Technokrat mit Hang zum Kreativen bin ist meine Frau leidenschaftliche Naturschützerin und Biologin mit Hang zur Ornithologie. Uns verbindet unter anderem die Liebe zur Natur und zur Jazz Musik.

​Ich bin auch ein leidenschaftlicher Verfechter aller Arten von Informations- und Kommunikations-Technologien die auf offener und gemeinschaftlicher Arbeit basieren (open source software). Die Unabhängigkeit von großen IT-Konzernen und die Zugänglichkeit für alle Personengruppen ist mir dabei ein besonderes Anliegen.